Bavaria Care Blog

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Vorbereitungen für die Pflege zu Hause

Eine häusliche Betreuung und Pflege bietet viele Vorteile. Sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für die Angehörigen, ist die Pflege zu Hause eine gute Alternative zum Pflegeheim oder zu einer stationären Einrichtung. Eine Pflegebedürftigkeit kann oft sehr spontan eintreten uns ist in den meisten Fällen durch eine gesundheitliche Verschlechterung bedingt. In solch einer Situation auch noch das Umfeld zu ändern, ist für viele Senioren nicht nur physisch, sondern auch psychisch eine große Belastung.

Mit der häuslichen Betreuung durch eine Pflegekraft aus Polen geben Sie sich oder Ihren Angehörigen die Möglichkeit, in den eigenen Vier wänden kompetent und kostengünstig betreut zu werden.

Anfangs ist dies jedoch eine Umstellung für alle Beteiligten. Die Pflegerin zieht in das Haus oder in die Wohnung des Pflegebedürftigen mit ein und ist nun eine wichtige Person im Leben des Betreuungsempfängers. Sie trägt eine hohe Verantwortung und ist mit verantwortlich für das Wohlergehen des Pflegebedürftigen.

Selbstverständlich ist in diesem Moment auch der Betreuungsempfänger bzw. dessen Angehörige für das Wohlergehen der Betreuerin verantwortlich. Nur wenn beide Seiten gut miteinander auskommen und ein respektvolles und freundliches Arbeitsumfeld geschaffen wird, kann eine 24h Betreuung zu Hause funktionieren.

In dem nachfolgenden Artikel möchten wir auf gewisse Umgangsregeln und eventuelle Vorkehrungen in der häuslichen 24h Betreuung eingehen.

1.Kommunikation

Für fast alle Haushaltshilfen und Pflegekräfte aus Polen ist Deutsch eine Fremdsprache. Das von Bavaria Care vermittelte Personal verfügt teils über sehr gute und teils über befriedigende oder auch nur ausreichende Deutschkenntnisse. Selbstverständlich berücksichtigen wir bei der Wahl einer geeigneten Betreuungskraft Ihre Vorstellungen bezüglich der Sprachkenntnisse. Je nachdem, wie wichtig Ihnen oder Ihren Angehörigen die Sprachkenntnisse der Pflegerin sind, wählen wir das entsprechende Personal aus.

Sollte der Betreuungsbedürftige bettlägerig sein, oder Hilfe bei einem nächtlichen Toilettengang benötigen, empfehlen wir ein Telefon, oder einen Notrufknopf einzurichten, sodass die Pflegerin im Notfall benachrichtigt werden kann. In vielen Fällen kann auch ein Babyfon oder eine einfache Klingel als Kommunikationsmittel dienen.

2. Essen

Da die Pflegehilfen bei den Betreuungsempfängern mit im Haus oder Wohnung wohnen, werden in der Regel auch die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen. Hier sollte auch im Vorfeld klar kommuniziert werden, welche Wünsche oder Gewohnheiten der Pflegebedürftige hat. Selbstverständlich sollten auch die Wünsche und Gewohnheiten der Betreuerin berücksichtigt werden. Da die polnische Küche in vielen Dingen der deutsch sehr ähnelt, kommen beide Seiten hier meist schnell auf einen gemeinsamen Nenner.

 

3.Unterbringung

Um eine optimal Versorgung und Betreuung zu gewährleisten, ist es sinnvoll, wenn sich das Zimmer der Pflegekraft in unmittelbarer Nähe des Pflegebedürftigen befindet. Eine Unterbringung in einem Nebengebäude oder einer Einliegerwohnung ist selbstverständlich auch möglich.

Küche und Bad können gemeinschaftlich genutzt werden. Voraussetzung für die Betreuung durch eine polnische Haushaltshilfe oder Pflegerin ist jedoch, dass ein Zimmer zur Verfügung gestellt wird.

 

4. Versorgung im Notfall

Vor oder unmittelbar nach Anreise der Pflegerin sollte diese über die Abläufe in einer Notsituation oder einer akuten gesundheitlichen Verschlechterung informiert werden. Der Pflegekraft sollten die lokalen Notrufnummern, der Ort und der Umgang mit dem Telefon sowie Handlungsabläufe in einem Notfall erklärt und gezeigt werden.

 

Hinweis:
Wir weisen Sie darauf hin, dass das vermittelte Personal auch bei einer entsprechenden Qualifikation keine Behandlungspflege oder medizinischen Behandlungen durchführen darf.

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