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Häusliche Seniorenbetreuung durch Pflegehilfen aus Osteuropa oder Pflegeheim ?

Von Angehörigen für Angehörige.
In dieser Rubrik veröffentlichen wir Beiträge von Angehörigen pflegebedürftiger Menschen.

Mit zunehmendem Alter müssen wir leider feststellen, dass nunmehr unsere Eltern und Großeltern, welche früher für uns da waren und uns großgezogen haben und in vielen Dingen unterstützt haben, jetzt immer mehr auf unsere Hilfe angewiesen sind.
Sie können sich zunehmend nicht mehr selbständig versorgen, nicht mehr so gut bewegen und oft kommt dann noch die Demenz hinzu. Das macht uns sorgenvoll, da wir unsere Eltern oder Großeltern auch weiterhin gut versorgt wissen möchten.
Nun müssen wir für sie wichtige Entscheidungen treffen, oft auch die Entscheidung ob sie zu Hause weiter versorgt werden können oder ob sie in ein Pflegeheim müssen.
Ich denke, dass für viele Betroffene das Pflegeheim der allerletzte Ausweg ist, da es für die Betroffenen die Endstation ihres Lebens bedeuten kann, was natürlich für den weiteren Lebensweg und die Lebensqualität nicht förderlich ist.
Es ist erfreulich, dass es heute gute Alternativen hierzu gibt und die Betroffenen oft bis an ihr Lebensende zu Hause versorgt werden können.

Hier ein Rechenbeispiel (ohne Gewähr) :

Bei Pflegestufe I bekomme ich von der Pflegekasse für eine stationäre Unterbringung pro Monat ca. 1.023,– €. Ein Pflegeheim kosten im Durchschnitt ca. 3.000,– €. Somit bleiben noch Restkosten von ca. 2.000,– € pro Monat offen, welche vom Betroffenen bzw. deren Angehörigen zu bezahlen sind.
Bei Pflegestufe I bekomme ich von der Pflegekasse pro Monat ca. 235,–€ Pflegegeld bei einer häuslichen Betreuung. Hinzu kommt noch die Verhinderungspflege, welche mit ca. 129,– € im Monat zu Buche schlägt, dann noch die steuerliche Geltendmachung beim Finanzamt mit ca. 333,– € pro Monat. So dass wir hier insgesamt auf einen Betrag von ca. 700,– € pro Monat kommen. Wenn nunmehr häusliche Betreuungkosten von ca. 2.100,– € auf den Betroffenen zukommen, so betragen die effektiven Kosten letztendlich pro Monat noch 1.400,– €.
Dieses Rechenbeispiel spricht für eine häusliche Betreuung. Wenn dann die Angehörigen noch einen kleinen monatlichen Zuschuss für die elterliche Pflege aufbringen, wird sich die monatliche Belastung des Betroffenen auf ca. 1.000,– € oder weniger einpendeln.
Die soll nur ein Beispiel sein um Ihnen aufzuzeigen ob Pflegeheim oder häusliche Betreuung für Sie in Frage kommen und ich denke, dass damit für viele schon die Antwort zu häusliche Betreuung gegeben ist.

Eine Antwort auf “Häusliche Seniorenbetreuung durch Pflegehilfen aus Osteuropa oder Pflegeheim ?”

  1. […] häuslicher Pflege haben die Pflegebedürftigen eine Anspruch auf 125 € monatlich. Der Betrag ist gedacht für die […]

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